Im Februar 2024 war Schauspielerin und Regisseurin Aylin Tezel im Kino des DFF zu Gast, um FALLING INTO PLACE (DE 2023) vorzustellen, ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin, in welchem sie auch die weibliche Hauptrolle spielt.
FALLING INTO PLACE handelt von Kira und Ian, beide Mitte 30 und auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und der Realität des Lebens. Auf der Isle of Skye verbringen sie gemeinsam 36 magische Stunden. Bevor ein Wiedersehen möglich ist, müssen sie sich zuerst ihren Dämonen stellen.
Im Filmgespräch spricht Aylin Tezel mit Ulrich Sonnenschein (epd film) über die Entscheidung, einen Film auf Englisch zu drehen, die herausfordernden, aber auch schönen Erfahrungen als Regisseurin, und erklärt, weshalb der Film nicht nur von zwei Menschen handelt, sondern eine universelle Geschichte erzählt.
Im Kino des DFF sind regelmäßig Filmschaffende zu Gast. Ausgewählte Gespräche sind im Podcast nachzuhören.
Der LICHTSPIELPLATZ (11. Dezember 2023 bis 12. Mai 2024) ist die erste Ausstellung im DFF, die sich ausschließlich an Kinder richtet: Mit verschiedenen Spielstationen und einem kleinen Kino schafft sie einen Erlebnisraum für Drei- bis Achtjährige.
Tim Heptner und Sebastian Rosenow vom Ausstellungsteam blicken auf die vergangenen Monate mit dem LICHTSPIELPLATZ zurück: Wie kam das Angebot bei der Zielgruppe – den Familien, Kita- und Grundschulgruppen – an? Welche Herausforderungen gab es zu bewältigen? Und welche Erkenntnisse kann das DFF für zukünftige Ausstellungen mitnehmen?
Es sind bereits zwei Folgen zum LICHTSPIELPLATZ im Podcast erschienen. In der ersten Folge wird der LICHTSPIELPLATZ vorgestellt: Sebastian erzählt, wie die Idee entstanden ist, welche Stationen es gibt, wie die Filme für das kleine Ausstellungskino ausgewählt wurden und wie es für das Team war, eine Ausstellung speziell für Kinder zu planen und umzusetzen. In der zweiten Folge ging es um die Frage, wie der LICHTSPIELPLATZ eigentlich ankommt: Paula aus dem museumspädagogischen Team berichtet, wie die Kinder an den Stationen spielen, wie sie die Filme erleben und welche Herausforderungen die Ausstellung an das Team stellt.
Werner Nekes, der im April 2024 80 Jahre alt geworden wäre, war ein Cinephiler, der sich nicht nur nur für die Filmgeschichte interessierte, sondern auch für die Vor- und Frühgeschichte des Films. Für jene Apparaturen, mit denen die Menschen in den Jahrhunderten vor der Erfindung des Kinos 1895 Bilder in Bewegung brachten. Im Podcast zur Filmreihe würdigt Winfried Günther aus der Kinoabteilung des DFF im Gespräch mit Frauke Haß Nekes als innovativen Filmemacher und Sammler.
goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films geht von Mittwoch, 24., bis Dienstag, 30. April 2024, zum 24. Mal in Wiesbaden über die Bühne. Festivalleiterin Heleen Gerritsen stellt im Podcastgespräch mit Frauke Haß das Programm des Festivals vor. Neben den Wettbewerbsfilmen erwartet das Publikum ein Symposium zum Thema Queerness und ein Fokus zu den Filmländern Kosovo und Albanien.
Am 2. Mai 2024 präsentiert das DFF ein neues Museumserlebnis für Filmfans. „Konstellationen // Constellations“ gibt DFF-Besucher:innen ein interaktives Tool an die Hand, mit dem sie Lieblingsobjekte sammeln und auf virtuellen Wegen in Geschichten eintauchen können, die die Ausstellungsstücke auf ungewohnte und unterhaltsame Weise miteinander verbinden und Blicke auf verborgene Objekte in den Archiven und Sammlungen des DFF ermöglichen. In dem digitalen Angebot stecken zahlreiche Empfehlungen für Filme, Podcasts und weitere Medien, die auch nach dem Museumsbesuch zum virtuellen Verweilen in der Filmgeschichte einladen.
Sanne Hemmerling hat das Projekt „Konstellationen // Constellations“ zwei Jahre lang mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Mit Projektleiterin Katharina Ewald spricht sie über die Herausforderung, eine komplexe Idee mit einfachen Worten zu erzählen, über Erfahrungen aus dem Projektverlauf und über die Stories, Infos und Empfehlungen, die Filmfans künftig mit nach Hause nehmen können.
Niklaus Schilling (1944–2016) war einer der vielseitigsten und eigenwilligsten deutschen Autorenfilmer: Häufig fungierte er gleichzeitig als Regisseur, Kameramann, Schnittmeister und Drehbuchautor, der auch seine Storyboards selbst entwarf und sich mit der Ausstattung befasste. Immer interessiert an technischen Entwicklungen und neuen Möglichkeiten, kreisen seine Filme um Grenzen verschiedener Art und deren Überschreitung. Im April 2024 zeigt das Kino des DFF aus Anlass von Schillings 80. Geburtstag fünf ausgewählte Filme, die vom Filmarchiv des DFF digital restauriert wurden. Filmarchivleiter Thomas Worschech stellt die Reihe im Podcastgespräch mit Frauke Haß vor.
Dieses Jahr gastierte das Pop-up-KINO des DFF während der SchulKinoWochen in Friedberg: An der Johann-Peter-Schäfer-Schule, eine Schule mit Förderschwerpunkt Sehen, wurde der Film BARBIE (US/CA 2023. R: Greta Gerwig) gezeigt.
Im Podcast kommen mehrere Schüler:innen zu Wort. Konrektor Thomas Loscher erklärt, warum er mit seiner Förderschule an den SchulKinoWochen teilnimmt, was die Vorteile am Pop-up-KINO sind, warum er sich für den Film BARBIE und gegen eine Vorstellung mit Audiodeskription entschieden hat. Und Manuel Föhl (DFF), der bei den SchulKinoWochen Hessen für die Bildungsangebote und die mobilen Kinovorstellungen zuständig ist, erläutert die Hintergründe des Projekts.
Weitere Informationen zu den SchulKinoWochen Hessen und dem Pop-up-KINO:
SchulKinoWochen Hessen (schulkinowochen-hessen.de)
Pop-up-KINO – FILMmobil (dff.film)
Podcast-Folge zum Projekt Film Macht Mut:
Podcast // Film Macht Mut: Rassismus- und antisemitismuskritische Filmvermittlung – DFF.FILM
Seit Oktober 2013 gibt es den Master Filmkultur – Archivierung, Programmierung, Präsentation, den die Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft) in Kooperation mit dem DFF anbietet. Im Podcastgespräch mit Andrea Haller (DFF) und Bettina Schulte Strathaus von der Goethe-Universität stellt Frauke Haß (Presseabteilung DFF) den Masterstudiengang vor, findet heraus, was die Studierenden in den vier Semestern lernen, wo sie ihre Praxissemester verbringen und in welchen beruflichen Positionen sie sich später wiederfinden.
Im Januar 2024 präsentierten Regisseurin Anna Roller und Kameramann Felix Pflieger ihren Abschlussfilm an der HFF München in der Reihe “Was tut sich – im deutschen Film”: DEAD GIRLS DANCING erzählt die Geschichte dreier Freundinnen, die ihr kürzlich bestandenes Abitur mit einem Roadtrip nach Italien feiern. Dort testen sie die Grenzen ihrer neu gefundenen Freiheit aus, werden dabei aber auch in mysteriöse Ereignisse verwickelt. Im Gespräch mit Maxi Braun von epd film sprechen Roller und Pflieger unter anderem über ihre Inspirationen für DEAD GIRLS DANCING, die Entwicklung ihrer Figuren und über die Bildgestaltung des Films.
Im September 2023 präsentierte die Schauspielerin und Co-Präsidentin der Deutschen Filmakademie Alexandra Maria Lara in einer Carte-Blanche-Filmreihe zehn Filme, die sie am stärksten geprägt haben. Am 2. September waren sie und ihr Ehemann, Schauspieler Sam Riley, persönlich zu Gast. Im Gespräch mit Urs Spörri vom DFF berichtete Alexandra Maria Lara über ihren Weg zum Schauspiel und gab Einblicke in die Zusammenarbeit mit Filmschaffenden wie Francis Ford Coppola, James Ivory oder Anthony Hopkins. Außerdem sprach sie von ihren Eltern, die getrieben vom Wunsch nach Freiheit aus Rumänien nach Deutschland kamen, und ihren Vater, der auch als Schauspieler tätig war.
Mehr Infos zur Filmreihe einschließlich der Videobotschaften von Alexandra Maria zu jedem Film:
Carte Blanche: Alexandra Maria Lara – DFF.FILM