• Alles ist Film – Der Podcast des DFF

    Filmgespräch: Regisseur Axel Ranisch über ORPHEA IN LOVE

    Am 28. Mai 2023 war Axel Ranisch in der Reihe “Was tut sich – im deutschen Film?” im Kino des DFF zu Gast, um seinen Kinofilm ORPHEA IN LOVE (DE 2022) vorzustellen – eine moderne, packende Neuinterpretation des antiken Mythos von Orpheus und Eurydike.

    ORPHEA IN LOVE erzählt die Geschichte von Nele, einer jungen Callcenter-Agentin, die nebenbei als Garderobiere an der Staatsoper arbeitet. Sie verliebt sich in den Streetdancer Kolya. Doch Neles dunkle Vergangenheit bedroht ihre aufkeimende Liebe. Gleichzeitig entdeckt Talentsucher Höllbach ihr Gesangstalent und bietet ihr eine Chance als Opernsängerin.

    Im Filmgespräch spricht Axel Ranisch mit Urs Spörri (DFF) über seine Arbeitsweise und seine Visionen, über die Verbindungen zwischen Musik und Film und die Kunstform der Oper und darüber, was es für ihn bedeutet, frei kreativ zu arbeiten.

    Die Reihe „Was tut sich – im deutschen Film?“ findet monatlich und in Kooperation mit epd film statt.

    NEUE STIMMEN #2: Fokuspunkte in der Ausstellung

    NEUE STIMMEN. DEUTSCHES KINO SEIT 2000 heißt die neue Ausstellung im DFF, die sich vorgenommen hat zu zeigen, wie anders deutsche Filme in den vergangenen 20 Jahren geworden sind: Sie erzählen Geschichten, die von Erfahrungen in Einwanderungsfamilien geprägt sind, von Fragen der Identität, greifen queerfeministische Themen auf und zeigen Menschen abseits der Mehrheitsgesellschaft. Im Podcastgespräch mit Frauke Haß berichtet Kuratorin Antonia Jungwirth von fünf „Tendenzen“ im jüngeren deutschen Film, die die Ausstellung als „Fokuspunkte“ genauer unter die Lupe nimmt: „Deutsch-Türkisches Kino“, die innovativen, improvisierten und meist ohne hohe Förderung produzierten Filme, die als „German Mumblecore“ etikettiert werden, den Neuen Deutschen Genrefilm, die „Berliner Schule“ sowie „Culture-Clash-Komödien“.

    Terza Visione # 10 – Festival des italienischen Genrefilms

    Die ästhetische Vielfalt des italienischen Genrefilms der 1960er und 1970er Jahre (und darüber hinaus) stellt das Festival TERZA VISIONE im Juli zum zehnten Mal vor: Horror-, Polizei-, Gangster-, Abenteuerfilm, Western oder Heist-Movie – alles ist dabei. Andreas Beilharz aus der Kinoabteilung des DFF stellt das Programm im Podcastgespräch mit Frauke Haß vor und berichtet auch über das Werk des Regisseurs Enzo G. Castellari, der seinen Gastauftritt leider absagen musste, aber mit zwei Videobotschaften vertreten ist.

    Filmreihe Roger Corman

    Western, Horror, Sci-Fi: Der im Mai gestorbene US-Regisseur und Produzent Roger Corman machte vor keinem Genre halt und inszenierte dutzende, finanziell sehr erfolgreiche Filme, die in den 1960er und -70er Jahren vor allem auch bei Teenagern sehr gut ankamen. Winfried Günther aus der Kinoabteilung des DFF stellt im Podcastgespräch mit Frauke Haß den überaus fleißigen und sehr effizient arbeitenden Regisseur und Produzenten vor. Dabei geht es auch um seine filmkünstlerisch wegweisenden Werke wie HOUSE OF USHER von 1960.

    NEUE STIMMEN #1

    Die neue Ausstellung des DFF, NEUE STIMMEN. DEUTSCHES KINO SEIT 2000 (19. Juni 2024 bis 23. Februar 2025), zeigt die ästhetische und inhaltliche Vielfalt im deutschen Filmschaffen der vergangenen zwei Jahrzehnte. Im Podcastgespräch mit Frauke Haß stellt Kuratorin Antonia Jungwirth das Ausstellungskonzept vor, nimmt mit auf einen kurzen Rundgang durch die Ausstellung und erzählt, welche ihre Lieblingsfilme des deutschen Kinos der vergangenen 24 Jahre sind.