• Alles ist Film – Der Podcast des DFF

    Filmreihe Robert Redford zum 90.

    Der 2025 gestorbene Robert Redford (1936-2025) hätte diesen August seinen 90. Geburtstag gefeiert. Über Jahrzehnte hinweg war er als Schauspieler, Regisseur und Produzent einer der wichtigsten Akteure des US-amerikanischen Kinos. Sein unbestechlicher Charme und seine wandlungsfähige Präsenz ließen ihn in den frühen 1960er Jahren zu einem der größten Stars des New Hollywood aufsteigen, während er seit den 1980er Jahren auch als versierter Regisseur in Erscheinung trat. Neben seinem eigenen Schaffen als Filmemacher setzte sich Redford als Mitbegründer des Sundance Film Festivals und des Sundance Institute maßgeblich für die Förderung von Independent-Produktionen ein. Mit einer Filmreihe mit 15 Filmen aus dem umfangreichen Werk Redfords ehrt  das Kino des DFF einen Filmschaffenden, der längst zur Legende geworden ist.

    Silhouettenfilme und Ausblick auf die Ausstellung SCHATTEN

    Vom 18. November 2026 an zeigt das DFF eine Sonderausstellung, die aktuell den Arbeitstitel „Schatten“ trägt. Die Kuratorinnen Stefanie Plappert und Daniela Dietrich geben im Gespräch mit Redaktionspraktikantin Emma Greß einen ersten Einblick in das Ausstellungskonzept und sprechen in diesem Zusammenhang über die Kunst des Scherenschnitt- bzw. Silhouettenfilms und Filmpionierin Lotte Reiniger.

    Das 26. Türkische Filmfestival Frankfurt/M. International im DFF

    Vom 14. bis 24. Juni 2026 ist das Kino des DFF Spielort der 26. Ausgabe des Türkischen Filmfestivals Frankfurt/M. International. Gemeinsam mit dem Rechercheprojekt „THE PAST IS NOT ANOTHER COUNTRY: ARCHIVE ANDERS MACHEN“, einer Kollaboration des DFF und des SİNEMA TRANSTOPIA in Berlin, zeigt das Festival eine Auswahl von sechs Filmen aus den 1980er, 90er und 2000er Jahren im Kino des DFF, die neue Perspektiven auf Migration und Filmgeschichte eröffnet. Die Filme sind von den Erfahrungen türkischer Migrant*innen in Deutschland geprägt und nehmen teils mit Humor, teils kritisch Migration und Exil in den Blick. Neben einflussreichen Filmen des sogenannten „deutsch-türkischen Kinos“ sind zudem selten gezeigte Werke zu sehen, die bei Archivrecherchen wiederentdeckt wurden.

    Björn Schmitt (Kino-Team, DFF) macht im Gespräch mit Felix Engelhardt (Redaktionspraktikant, DFF) auf zwei Titel besonders aufmerksam: ZWISCHEN GOTT UND ERDE (BRD 1983), ein Dokumentarfilm von Tevfik Başer, der 40 Jahre lang im Archiv schlummerte, und VATANYOLU (Die Heimreise. BRD 1988. R: Enis Günay und Rasim Konyar), ein humorvolles Roadmovie, in dem eine Familie im Kleinbus von Frankfurt aus in die Türkei umsiedeln will, dabei allerdings – zur Freude der Söhne – nicht sehr weit kommt.

    Mehr Infos zum Türkischen Filmfestival
    Mehr Infos zum Projekt THE PAST IS NOT ANOTHER COUNTRY: ARCHIVE ANDERS MACHEN

    Filmdreh in der Schule: das internationale Filmbildungsprogramm CCAJ

    Kinder und Jugendliche aus aller Welt nehmen an dem internationalen Filmbildungsprogramm „Le Cinéma, cent ans de jeunesse“ (CCAJ) teil. Sie sichten und analysieren Filme und arbeiten, unterstützt von Filmschaffenden, an eigenen Projekten. Seit 2021 koordinieren der gleichnamige französische Verein und das DFF das Projekt. Vom 8. bis 10. Juni 2026 findet das Abschlussfest statt – zum zweiten Mal in Kooperation mit dem DFF in der Caligari FilmBühne in Wiesbaden. Rund 300 Kinder und Jugendliche aus Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Litauen, Portugal, Rumänien, Südafrika, Spanien und dem Vereinigten Königreich kommen dann zusammen, um ihre Filme vorzustellen und zu diskutieren.

    Im Podcast gibt Filmemacher Adrian Oeser Einblick in das Projekt. Er stand im vergangenen Schuljahr den Schüler*innen der IGS Herder in Frankfurt bei ihrem Filmprojekt unterstützend zur Seite. Er berichtet, wie sie sich dem Jahresthema „Living somewhere (here and elsewhere)” genähert haben und wie aus der gemeinsam entwickelten Filmidee ein Kurzfilm wurde, der nun beim Abschlussfest den anderen Teilnehmenden vorgestellt wird.

    Nippon Connection: 26. Festival-Ausgabe mit Nakadai-Retrospektive und neuem Animationsfilm-Preis

    Mit 140 Filmen und rund 90 Veranstaltungen präsentiert das Festival Nippon Connection einen Querschnitt durch die vielseitige, aktuelle japanische Film- und Kulturlandschaft. Vom 2. bis 7. Juni 2026 findet das Festival zum 26. Mal in Frankfurt statt. Zu den Spielorten zählt auch wieder das Kino des DFF als Spielort der Sektion Nippon Retro.

    Florian Höhr, Programmleiter des Festivals, spricht über die Bedeutung des im vergangenen Jahr gestorbenen Schauspielers Tatsuya Nakadai, dem das Festival eine Retrospektive widmet. Außerdem erklärt er, warum in diesem Jahr erstmals ein Preis für den besten animierten Kurzfilm verliehen wird, und stellt einige Höhepunkte des Film- und des Kulturprogramms vor.

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    Infos zur Retrospektive im DFF
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