Der LICHTSPIELPLATZ verwandelt seit einigen Wochen den dritten Stock des DFF in einen Erlebnisraum für Kinder von drei bis acht Jahren. Wie kommt er eigentlich bei der jungen Besucher:innen an? Im Podcast teilen Kinder der Kulturkita Grüne Soße ihre ersten Eindrücke. Paula Engelhardt aus dem Team der Lichtspieler:innen, das vor Ort in die Spielstationen einführt, erzählt aus dem Ausstellungsalltag: Was kommt gut an, was nicht so gut? Was läuft ganz anders als ursprünglich gedacht? Was hat das Team aus dem Spielverhalten der Kinder gelernt? Welche Herausforderungen birgt eine Ausstellung für Kinder? Und: Ist der LICHTSPIELPLATZ nun eigentlich eine Ausstellung oder ein Spielplatz?
Hier geht’s zur ersten Podcast-Folge zum LICHTSPIELPLATZ mit Sebastian Rosenow (LICHTSPIELPLATZ-Team):
www.dff.film/podcast-lichtspielplatz
Mehr Infos zum LICHTSPIELPLATZ:
lichtspielplatz.dff.film
Das Festival Southern Lights zum Kino des globalen Südens geht jetzt, 2024, in seine vierte Runde. Allerdings erweitert zu „Southern Lights on Tour“. Rund 15 Filme aus Ländern wie Brasilien, Namibia, Kambodscha oder Indien sind dieses Jahr nicht nur im Kino des DFF in Frankfurt, sondern auch in Lichtspielhäusern der Rhein-Main-Region zu sehen. Andrea Hartmann (DFF, Projekt 360 Grad), die Southern Lights on Tour kuratiert hat, spricht im Podcast mit Frauke Haß (Leiterin der Pressestelle des DFF) über das aktuelle Programm und die Filmschätze, auf die sich die Kinobesucher:innen von März an freuen können.
Erster Podcast zu Southern Lights on Tour:
Podcast // Southern Lights on Tour – DFF.FILM
Africa Alive präsentiert jedes Jahr das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents mit Spiel- und Dokumentarfilmen. Vom 1. bis zum 27. Februar 2024 sind Filme im Kino des DFF und im Filmforum Höchst zu sehen. Natascha Gikas, die das Kino im DFF leitet und das Filmprogramm des Festivals kuratiert hat, stellt im Podcast die 30. Ausgabe vor. Sie spricht über die Film- und Kinogeschichte des afrikanischen Kontinents, die einen von mehreren Schwerpunkten in diesem Jahr bildet, und macht auf einige besonders interessante Filme im Programm aufmerksam.
Nach frühen Erfolgen im Kino und einer erfolgreichen Karriere unter anderem als DIE KOMMISSARIN im Fernsehen kehrte die Schauspielerin Hannelore Elsner im Jahr 2000 mit DIE UNBERÜHRBARE von Oskar Roehler auf die große Leinwand zurück und wurde sofort mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Roehlers Film beleuchtet das Leben der Schriftstellerin Hanna Flanders und schöpft dabei reichlich Inspiration aus den Erfahrungen von Roehlers Mutter, Gisela Elsner.
Im Filmgespräch, das am 30. Juni 2023 im Kino des DFF stattfand, berichtet Oskar Roehler über die Zusammenarbeit mit Hannelore Elsner, die 2019 in München gestorben ist, und spricht mit Moderator Ulrich Sonnenschein (epdFilm) über den Erfolg des Films.
Privatpersonen können seit dem 27. Oktober 2023 dem DFF ihre DVDs und Blu-rays als Schenkung überlassen. Warum sammelt das DFF DVDs und Blu-rays? Welchen kulturgeschichtlichen Wert haben diese Datenträger? Und was passiert mit den DVDs und Blu-rays, die im DFF ankommen? Darüber spricht Jens Kaufmann, Bibliothekar am DFF, im Podcast.
Eine Ausstellung zu Spielen: Der LICHTSPIELPLATZ (bis 12. Mai 2024) verwandelt das DFF in einen Kino-, Experimentier- und Erlebnisraum für Drei- bis Achtjährige. Sebastian Rosenow (Filmbildung und -vermittlung, DFF) stellt die erste Ausstellung im DFF vor, die sich ausschließlich an Kinder richtet.
Weitere Informationen: lichtspielplatz.dff.film
Die neueste Erweiterung der Dauerausstellung des DFF, die dem filmischen Sehen und Erzählen gewidmet ist, speist sich aus der Sammlung Werner Nekes, die das DFF gemeinsam mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln und dem Filmmuseum Potsdam angekauft hat. Nun wurde in der Dauerausstellung ein neuer Bereich eingerichtet: Ein sogenanntes „Wechselkabinett“ präsentiert nun ausgewählte Objekte aus der Sammlung Nekes in wechselnden kleinen Ausstellungen.
Ausstellungskuratorin Stefanie Plappert stellt im Podcast die Sammlung Nekes und das neue Wechselkabinett in der Dauerausstellung vor. Sie berichtet, wie sie aus der 25.000 Stücke umfassenden Sammlung die Objekte für die erste Präsentation „So nah – so fern!“ ausgewählt hat und welche sie persönlich besonders begeistern. Außerdem erläutert sie, warum es so wichtig ist, dass auch die Dauerausstellung immer wieder verändert und kritisch neu betrachtet wird.
MEHR ZUM ANKAUF DER SAMMLUNG NEKES
Weitere Podcast-Folgen:
„DFF DIRECTOR ELLEN HARRINGTON ABOUT THE ACQUISITION OF THE COLLECTION WERNER NEKES“
„FILMGESCHICHTE IN OBJEKTEN: OSKAR FISCHINGERS RAKETENMODELL“
„FILMGESCHICHTE IN OBJEKTEN: DIE BEGEHBARE CAMERA OBSCURA“
Im September 2023 präsentierte der Regisseur Ed Herzog seinen Film REHRAGOUT-RENDEZVOUS in der Reihe „Was tut sich – im deutschen Film?“ im Kino des DFF. In dieser Reihe präsentierten DFF und epd film einmal einen herausragenden deutschsprachigen Kinofilm mit anschließendem Werkstattgespräch. Urs Spörri (DFF) moderierte die Veranstaltung, Rudolf Worschech (epd film) führte das Gespräch.
Die Eberhofer-Krimis nach den Romanen von Rita Falk sind ein Phänomen in der deutschen Kinolandschaft: Ursprünglich als TV-Reihe gedacht, entwickelten sie sich zunächst in Bayern und dann deutschlandweit zu Kultfilmen im Kino. Die Handlung dreht sich immer um den ehemaligen Kripobeamten Franz Eberhofer, der in die niederbayerische Provinz strafversetzt wurde. REHRAGOUT-RENDEZVOUS ist bereits der neunte Film der Reihe (seit DAMPFNUDELBLUES, 2013). Bei allen Filmen führte Ed Herzog Regie.
Im Podcast berichtet Ed Herzog vom überraschenden Erfolg von DAMPFNUDELBLUES, des ersten Films der Reihe, und spricht über den Werdegang des Films, der erst nur für das Fernsehen gedacht war. Außerdem spricht er über den Entstehungsprozess von REHRAGOUT-RENDEZVOUS, des jüngsten Films der Reihe, sowie dessen Cast, Drehorte und Verhältnis zur Literaturvorlage.
Das bundesweite Projekt ‚Film Macht Mut‘ bietet Workshops für die erste bis sechste Klasse sowie Fortbildungen für Lehrkräfte an. In Frankfurt hat u.a. das Lessing-Gymnasium am Projekt teilgenommen.
Im Podcast kommen Beteiligte zu Wort, die die Projekttage aus verschiedenen Perspektiven erlebt haben: die Lehrerin Miko Schreibweis, die Schüler:innen Charlotte, Sophie, Ferdinand und Philipp sowie die beiden Workshop-Leiterinnen Beate Neumann-Kamdem und Sofia Samoylova.
Die Verbindung von Filmbildung mit altersgerechter rassismus- und antisemitismuskritischer Bildung für sechs- bis zwölfjährige Kinder ist bisher einmalig. In den mehrtägigen, kostenlosen Workshops sehen die Schüler:innen Filme und machen kreative und aktivierende Übungen. Zwei Pädagog:innen führen behutsam und bestärkend durch das Programm. Sie achten auf die Bedürfnisse und Grenzen aller Kinder und sind sensibilisiert für den Umgang mit verschiedenen Diskriminierungserfahrungen. Für das Projekt arbeitet VISION KINO in Hessen mit dem DFF sowie weiteren lokalen Partner:innen zusammen.