• Alles ist Film – Der Podcast des DFF

    Das 26. Türkische Filmfestival Frankfurt/M. International im DFF

    Vom 14. bis 24. Juni 2026 ist das Kino des DFF Spielort der 26. Ausgabe des Türkischen Filmfestivals Frankfurt/M. International. Gemeinsam mit dem Rechercheprojekt „THE PAST IS NOT ANOTHER COUNTRY: ARCHIVE ANDERS MACHEN“, einer Kollaboration des DFF und des SİNEMA TRANSTOPIA in Berlin, zeigt das Festival eine Auswahl von sechs Filmen aus den 1980er, 90er und 2000er Jahren im Kino des DFF, die neue Perspektiven auf Migration und Filmgeschichte eröffnet. Die Filme sind von den Erfahrungen türkischer Migrant*innen in Deutschland geprägt und nehmen teils mit Humor, teils kritisch Migration und Exil in den Blick. Neben einflussreichen Filmen des sogenannten „deutsch-türkischen Kinos“ sind zudem selten gezeigte Werke zu sehen, die bei Archivrecherchen wiederentdeckt wurden.

    Björn Schmitt (Kino-Team, DFF) macht im Gespräch mit Felix Engelhardt (Redaktionspraktikant, DFF) auf zwei Titel besonders aufmerksam: ZWISCHEN GOTT UND ERDE (BRD 1983), ein Dokumentarfilm von Tevfik Başer, der 40 Jahre lang im Archiv schlummerte, und VATANYOLU (Die Heimreise. BRD 1988. R: Enis Günay und Rasim Konyar), ein humorvolles Roadmovie, in dem eine Familie im Kleinbus von Frankfurt aus in die Türkei umsiedeln will, dabei allerdings – zur Freude der Söhne – nicht sehr weit kommt.

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    Filmdreh in der Schule: das internationale Filmbildungsprogramm CCAJ

    Kinder und Jugendliche aus aller Welt nehmen an dem internationalen Filmbildungsprogramm „Le Cinéma, cent ans de jeunesse“ (CCAJ) teil. Sie sichten und analysieren Filme und arbeiten, unterstützt von Filmschaffenden, an eigenen Projekten. Seit 2021 koordinieren der gleichnamige französische Verein und das DFF das Projekt. Vom 8. bis 10. Juni 2026 findet das Abschlussfest statt – zum zweiten Mal in Kooperation mit dem DFF in der Caligari FilmBühne in Wiesbaden. Rund 300 Kinder und Jugendliche aus Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Litauen, Portugal, Rumänien, Südafrika, Spanien und dem Vereinigten Königreich kommen dann zusammen, um ihre Filme vorzustellen und zu diskutieren.

    Im Podcast gibt Filmemacher Adrian Oeser Einblick in das Projekt. Er stand im vergangenen Schuljahr den Schüler*innen der IGS Herder in Frankfurt bei ihrem Filmprojekt unterstützend zur Seite. Er berichtet, wie sie sich dem Jahresthema „Living somewhere (here and elsewhere)” genähert haben und wie aus der gemeinsam entwickelten Filmidee ein Kurzfilm wurde, der nun beim Abschlussfest den anderen Teilnehmenden vorgestellt wird.

    Nippon Connection: 26. Festival-Ausgabe mit Nakadai-Retrospektive und neuem Animationsfilm-Preis

    Mit 140 Filmen und rund 90 Veranstaltungen präsentiert das Festival Nippon Connection einen Querschnitt durch die vielseitige, aktuelle japanische Film- und Kulturlandschaft. Vom 2. bis 7. Juni 2026 findet das Festival zum 26. Mal in Frankfurt statt. Zu den Spielorten zählt auch wieder das Kino des DFF als Spielort der Sektion Nippon Retro.

    Florian Höhr, Programmleiter des Festivals, spricht über die Bedeutung des im vergangenen Jahr gestorbenen Schauspielers Tatsuya Nakadai, dem das Festival eine Retrospektive widmet. Außerdem erklärt er, warum in diesem Jahr erstmals ein Preis für den besten animierten Kurzfilm verliehen wird, und stellt einige Höhepunkte des Film- und des Kulturprogramms vor.

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    Infos zur Retrospektive im DFF
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    W.I.M. Im Lauf der Zeit: Das kuratorische Team über die Wim-Wenders-Ausstellung im DFF

    Anlässlich des 80. Geburtstags von Wim Wenders im vergangenen Jahr haben Isabelle Bastian und Hans-Peter Reichmann (DFF) eine große Ausstellung zu Wenders‘ Werk kuratiert – zuerst in der Bonner Bundeskunsthalle, zusammen mit Kuratorin Susanne Kleine, und jetzt im DFF, mit Fokus auf Wenders‘ filmischem Werk. Im Podcast berichten sie, was die Besucher*innen nun in W.I.M. Im Lauf der Zeit. Eine Wim Wenders Ausstellung (bis 18. Oktober) in Frankfurt erleben können: von der Film-Jukebox, die einen Eindruck von den Drehorten der Wenders-Filme vermittelt, über die immersive Installation, die in die Bild- und Klangwelten der Filme eintauchen lässt, bis hin zu dem von Wenders eingegesprochenen Audioguide, der den Ausstellungsbesuch auf eindrückliche Weise begleitet. Außerdem erzählen sie, was ihnen bei der Präsentation des Werks eines der international bedeutendsten deutschen Regisseure besonders wichtig war und welche ihren liebsten Ausstellungsobjekte und -themen sind.

    Mehr Infos zur Ausstellung: https://www.dff.film/ausstellung/wimwenders/

    Titelbild: Kuratorin Isabelle Bastian und Wim Wenders in der DFF-Ausstellung W.I.M. Im Lauf der Zeit. Eine Wim Wenders Ausstellung (Foto: Norbert Miguletz)

    Das DFF stellt sich neu auf

    Die Zukunft des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum ist das Thema des Podcastgesprächs, dass DFF-Pressechefin Frauke Haß mit Christine Kopf und Tobias Römer, Künstlerische Direktorin und Verwaltungsdirektor des DFF, geführt hat. Die Institution ist nämlich gerade dabei, sich in einem Prozess der Strategischen Neuausrichtung neu aufzustellen. Alle Abteilungen sind beteiligt und erarbeiten gerade Konzepte, wie sie ihre Arbeit in Zeiten knapper Kassen und schrumpfender Ressourcen effizient verrichten können.